Suchen, finden, passt! – Mist, doch nicht!

Großer Spaß mit den Exit-Puzzlen von Ravensburger

In unserer Familie ist es inzwischen Tradition, dass wir über Weihnachten (also zwischen den Jahren) ein 1000 Teile Puzzle auf den Tisch bringen und es dann gemeinsam zusammen puzzlen. Wobei das so nicht ganz stimmt. Denn am Ende erwischt mich meine Familie regelmäßig dabei, wie ich kurz vor dem zu Bett gehen „noch kurz“ ein, zwei Teile suche und dann doch wieder bis nachts um Zwei vor dem Puzzle hänge. Das Meer und die Gewitterwolken sehen aber auch verdammt nochmal viel zu ähnlich aus.

Nun, während der Kontaktsperre, haben wir uns einen neuen Puzzle-Spaß gegönnt: Die Exit – Puzzle von Ravensburger. Hier zuerst den Gruselkeller, mit folgendem Motiv und 759 Teilen.

Gleich vorweg und ohne Spoiler: Das Motiv auf der Verpackung entspricht NICHT exakt dem Motiv auf dem Puzzle. Und das ist der geniale Clou, der ungemein Spaß macht. Beim Puzzlen entdecke man kleine und auch große (!) Details, die anders als auf der Verpackung sind. Dinge sind an anderen Stellen, haben sich scheinbar bewegt. Und dann auch noch der Rand. Wer – wie ich – den Rand als erstes zusammen puzzlet, stellt schnell fest, dass alle Randteile von der Form her identisch sind und grundsätzlich jedes Teil an jedes passt. Dabei wirbt Ravensburger doch immer mit den „handgemalten Puzzleformen“. Was soll das denn jetzt?

Jaha, das ist eben Teil des großen Exit-Rätsels und löst sich am Ende ganz wunderbar stimmig auf. Ohne zu viel zu verraten: Wenn das Puzzle fertig ist, warten sieben Rätsel auf ihre Lösung. Beim Puzzlen kommt man schnell drauf, welche Rätsel das sind. Und sie alle ergeben als Lösung eine Zahl. Wo haben wir diese Zahlen denn noch gesehen? Genau!

Ravensburger hat mir damit einen ganz großen Puzzle-Spaß beschert, quasi das Puzzlen 2.0. Denn die Freude, wenn man erkennt, was sich wohin bewegt hat, dass es anders ist als auf der Vorlage, das Suchen und Finden, sorgt bei mir für viele kleine schöne Glücksmomente. Am Ende, bei der Lösung der Rätsel, habe ich dann doch auch hin und wieder die gut gemachte Hilfeseite im Internet aufgesucht, die in einem wohldosiert Hinweise gibt. Und dann endlich der Aha-Moment. Wunderbar.

Nach dem Gruselkeller wollte ich dann mehr und habe hier „nur“ das Einhorn bekommen. Ein Kindermotiv, wie ich anfangs dachte. Aber schon bald hat mich auch hier der Zauber gefangen, wenn auch etwas weniger gruselig.

Ich werde mich definitiv noch an ein drittes Exit-Puzzle wagen.

Kleiner Nachtrag: Die Exit-Spiele von Kosmos sollten inzwischen ja alle bekannt sein. Sind auch durchweg lohnenswert, wenn auch immer nur einmal spielbar. Ich habe inzwischen fast alle durch. Absolut empfehlen kann ich „Der Tote im Orient Express“:

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