Meine Freunde im DSGVO – Wahn

Bitte nicht unreflektiert einfach alles nachmachen

Bei der DSGVO habe ich ja mit vielem gerechnet. Nur nicht damit, dass ich nun von Unmengen an E-Mails von Freunden, Vereinen und sonstigen Bekannten bekomme. Also von Leuten, die mir hin und wieder Newsletter schicken. Weil ich sie irgendwann einmal darum gebeten habe, oder mich eingetragen habe.

Nun schicken mir alle einen Hinweis auf die DSGVO und dass sie meine Daten nur für ihren Newsletter benutzen und die Daten nicht an Dritte weitergeben. Und ich nix zu tun bräuchte, aber falls ich die Infos nicht mehr will, könnte ich das jederzeit abbestellen.

GEHTS NOCH?

Da lassen sich alle ganz schön verrückt machen. Wenn ich einen Newsletter abonniere, möchte ich die Infos haben. So lange, bis ich das wieder abbestelle. Wie ich das machen kann, wird mir sinnvollerweise mit jedem Newsletter der mich erreicht unten im Kleingedruckten erklärt. Und dass meine Daten nicht an Dritte weiter gegeben werden dürfen, sollte doch schon vor der DSGVO klar gewesen sein. Oder?

Nur weil da jetzt ein paar Anwälte Beratungsbedarf wittern, sollte man doch nicht komplett auf seinen gesunde Menschenverstand verzichten.

Ich weiß, auf hoher See und vor Gericht….

Aber: bei etwas so simplen wie einem Newsletter, den man seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren abonniert hat? Müssen da massenweise magische Zauberformel mit Hinweis auf die DSGVO versendet werden um sich vor dem Übel dieser Welt zu feien?

Die Welt ist verrückt geworden.

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