Tonmagnet #15 mit Marco und mir

und natürlich den netten Moderatoren Daniel und Jens

Wir (Marco Trovatello und ich) wurden am Wochenende von Daniel und Jens für ihren Tonmagnet-Podcast interviewt. Es ging mal wieder um nicht weniger als die Gesamtheit von Allem. Musik, Netlabels, Creative-Commons, GEMA, C3S, Raffgier und die Freude am Schenken. Wer rund 2,5 Stunden Zeit hat, kann sich das hier anhören:

TMP015 – Der kleine grüne Würfel + Gewinnspiel

Und ein Ohr in die anderen Podcasts vom Tonmagnet lohnt sich auch.

Kramms Hits im Web 3.0 der FAZ

Perlen vor die Säue

Seit dem 1. Juni schreibt der von mir geschätze Bruno Gert Kramm eine zweiwöchige Kolummne für die FAZ in der er je fünf Musikstücke aus dem Netz vorstellt. Ein sehr schöne Sache das. Was mich daran irritiert ist die seltsame Umsetzung der FAZ. Ist das jetzt dann schon Web 3.0 also Post 2.0? Da gibt es in der Kolumne schön getrennt vier Reiter mit “Kolummne, Bilder, Audio, Lesermeinungen”.

Unter Kolumne gibt es Text mit Bild und jeweils einen Link auf die Webseiten der Musiker. Direkt Anhören? Fehlanzeige. Direkter Download-Link? Fehlanzeige. Mehr als ein Link? Fehlanzeige.

Unter Bilder gibt es bis jetzt immer nur ein Bild, nämlich das Logo “Kramms Hits”. Mehr Bilder von den Musikern? Fehlanzeige.

Unter Audio gibt es dann je ein Stück von den fünf Musiker zu hören. Eingebetteter Player mit dem kompletten Album? Fehlanzeige. Eingebettete Videos? Fehlanzeige. Download-Möglichkeit? Fehlanzeige.

Unter Lesermeinungen dann die Kommentare. Allerdings nur mit Namen und Überschrift. Wer das lesen will muss sich durchklicken. Alle Kommentare untereinader weg lesen? Fehlanzeige. Nach zwei Wochen noch kommentieren? Fehlanzeige.

Schön auch unter jedem Artikel der Hinweis, man könne die Rechte an dem jeweiligen Artikel erwerben. Auch z.B. die Rechte an dem Text über den Autor Bruno Kramm, der aus nicht mehr besteht als einer Aneinanderreihung von Fakten zu seiner Person. Schöpfungshöhe? Fehlanzeige. Aber das mal nur am Rande.

Also, was soll das sein? Ein Blog? Nö – auch wenn die irritierten Stammleser der FAZ so etwas in den Kommentaren vermuten und sich zugleich über das Niveau mockieren, das dem eigenen imaginierten Bildungsstand nicht mehr zu entsprechen scheint.

Was wir hier erleben ist Perlen vor die Säue. Bruno Kramm macht sich die Mühe alle zwei Wochen schöne Musik herauszupicken und zu besprechen und die FAZ versemmelt es gehörig. Da bleibe ich doch lieber weiter bei den Blogs in denen das Ganze besser verlinkt und aufbereitet ist. Aber schon gruselig zu sehen, wie sich die FAZ das Web 3.0 so vorstellt, so ganz ohne Deep-Links, Downloads und endlosen Leser-Kommentaren.

Keine Links mehr auf Zeitungen

Was kann man denn sonst tun?

Nur ganz kurz: Im Rahmen des angedrohten Leistungsschutzrechts für Verleger habe auch ich jetzt alle Links, die auf Online-Portale von Zeitungen verweisen, gelöscht. Einfach so. Findet hier nicht mehr statt. Gut, bei meinen paar Lesern jetzt nicht so die Welle. Aber immerhin ein kleines mikrobisschen weniger Backlinks auf die Zeitungs-Seiten. Auf das die im Ranking bei den Suchmaschinen wieder ganz am Ende stehen.

Inspiriert wurde ich von Thomas Knüwer:
Der Wahnsinn Leistungsschutzrecht – und warum ich nicht mehr auf Verlage verlinke

So lange es geht, nehmt alles selber in die Hand!

Argumente gegen die Musikmafia #10

Ich wurde von der Kölner Stadtrevue interviewt zum Themenkomplex Urheber und Nutzer, Youtube und die GEMA. Der Artikel erscheint in der Mai Ausgabe ist aber auch online verfügbar. Also nix wie hin und kommentieren:
OFF THE RECORD: Frank Christian Stoffel im Interview

Die 10 Lebenslügen eines Musikers

Argumente gegen die Musikmafia #9

Einfach weil es sein muss und um hoffentlich den jungen Menschen ein wenig die Augen zu öffnen, hier die nackte Wahrheit über den Selbstbetrug eines ganz normalen durchschnittlichen Musikers. 1. Musik ist mein Leben Nein, Musik ist nicht Dein Leben. Dein Leben ist Dein Leben und wenn Du nicht zu den ganz wenigen egozentrischen Superstars [...]

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Interview mit mir auf InforadioRBB

Argumente gegen die Musikmafia #8

Ich durfte mich heute morgen kurz (rund 4,5 Minuten) zum Themenkomplex Urheberrecht, Creative Commons, GEMA und Youtube auslassen. In einer idealen Welt könnte ich den Stream, der nettwerweise vom InforadioRBB bereitgestellt wird, direkt hier einbinden. Das geht aber leider nicht, daher hier der Link auf die entsprechende Seite: Musik im Netz: alles für alle, bis [...]

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Ein paar (naive) Fragen an die Plattenfirmen

Argumente gegen die Musikmafia #7

Wieso gebt ihr überhaupt Geld für Videos aus? Wieso habt ihr eigentlich damals, als es noch Musikfernsehen gab, die Sender kostenlos mit Euren Videos versorgt? Wieso muss ich jetzt ins Internet um Videos zu gucken? Wieso kann ich sie mir bei Youtube nicht angucken? Wieso kann ich die Videos stattdessen bei Daily-Motion sehen? Wieso kann [...]

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Ich hab was gegen Kinder, allerdings nur hier

Versperren Sie mir den Weg, ich bin Vater

Hier keine Kinder

Ich habe vor kurzem das sehr unterhaltsame Buch „Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter“ von Anja Maier gelesen. Nicht weil ich das unbedingt wollte. Es war da, ich hatte nix zu lesen dabei und hab es mir an einem Abend reingezogen. Es geht dabei um nervige Öko-Mütter.  Einfach mal kurz diesen Auschnitt hier lesen: [...]

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Horst jetzt auch fürs Smartphone

Meta-Tag "Viewport" macht's möglich.

Da ich ja seit kurzer Zeit auch so ein WischWasch-Handy besitze, habe ich nun erst gesehen, wie Horst auf so einem Ding ausschaut. Das geht doch besser, hab ich mir gedacht und mich dran gemacht das Horst-Theme für WischWasch-Handys anzupassen. Könnt ihr auch ohne so ein Teil ausporbieren: einfach mal das Fenster kleiner ziehen (auf [...]

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March Chung vs. Berthold Seliger

Argumente gegen die Musikmafia #6

Leider erst heute gelesen: Offener Brief von Mark Chung an Berthold Seliger. Quasi Grundwissen für alle, die sich substantiell an der Debatte beteiligen wollen. Für mich neu, aber einleuchtend, das Argument von Chung: Der grundlegende und offensichtliche Interessenkonflikt besteht seit einigen Jahren zwischen Technologiekonzernen, die von der Verbreitung von Inhalten profitieren OHNE in Künstler oder [...]

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